Handyortung

handyortungDamals noch ein sehr kompliziertes und aufwändiges Unterfangen, heute auf Schritt und Tritt vertreten – die Handyortung. Die Handyortung kann für viele verschiedene Sachen genutzt werden und die Anwendungsbeispiele sind riesig. Vorerst wäre es aber bestimmt interessant, wie die Geschichte der Handyortung ist um im Umkehrschluss zu sehen, wie weit entwickelt die Technologie mittlerweile ist.

Die Handyortung wurde – wie viele andere Sachen – in den USA erfunden und entwickelt. Damals wurde sie eingesetzt um vermisste Personen ausfindig zu machen oder gar Schwerverbrecher, die sich auf der Flucht befanden. Die Genauigkeit der Handyortung war anfangs sehr schlecht, da die Handys noch kein GPS Sender integriert hatten. Die ungefähre Position konnte mittels der Dreieckspeilung ausgeführt werden. Dafür nahm man die Signalstärke, mit dem das Handy zu verschiedenen Funkmasten verbunden war und berechnete durch komplizierte mathematische Formeln den Standort. In urbanen Regionen funktionierte dieses Verfahren mit einer Genauigkeit von 10 Metern. In ländlichen Gebieten, wo die Funkmasten weitere voneinander entfernt liegen, konnte der Radius des Aufenthaltsortes unter Umständen bis zu einen Kilometer betragen und eine Ortung wurde sehr schwer. Dieses Verfahren wird auch heute noch genutzt um Handys ohne GPS Gerät zu orten. Im Laufe der Enticklung des Handynetzes, kann die Position allerdings viel genauer bestimmt werden als früher.

Da heutzutage beinahe alle aktuellen Handymodelle ein GPS Gerät installiert haben, funktioniert die Handyortung sehr einfach und vorallem schnell. Satelliten in unserer Atmosphäre bestimmen – genau wie beim Navigationssystem – die genaue Aufenthaltsposition. Die Genauigkeit ist ausgesprochen hoch. Der genaue Aufenthaltspunkt ist bis auf 5 Meter genau, wenn nicht auch noch genauer. Auf diese Weise kann man sehr gut vermisste Personen oder gesuchte Verbrecher orten. Aber das ist aktuell bei Weitem nicht der hauptsächliche Zweck der Ortung. Mittlerweile ist die Ortung überall vertreten und einige Beispiele, was alles mit ihr möglich ist, folgen unten im Text.

Ein Beispiel sind soziale Netzwerke wie Facebook etwa. Wenn man die GPS Ortung aktiviert hat, kann man seinen Freunden den genauen Aufenthaltsort mitteilen. Dieser erscheint dann als Anhang zu einer Nachricht, beim Posten von einem Status oder einfach als Status selbst. Interessante Orte in der Nähe werden auch angezeig t und auf diese Weise können die Buddies erfahren, was es in der Nähe so gibt und immer einen Überblick darüber behalten, wo sich jemand befindet.

Außerdem ist eine Navigation über die Handyortung möglich. Stellen Sie sich vor, Sie wären in einer unbekannten Großstadt. Sie rufen einfach Google Maps oder einen ähnlichen Dienst auf, der Ihnen anschließend verrät, wo Sie sich befinden und wie Sie am besten zu einem gewünschten Ort kommen. Diese Navigation funktioniert nicht nur zu Fuß, sondern auch im Auto.

Das waren nur zwei von sehr vielen Anwendungsbeispielen der Handyortung. Es gibt zahlreiche mehr. Den Möglichkeiten hinsichtlich der Handyortung sind keine Grenzen gesetzt und oftmals finden die User auch Möglichkeiten, wie beispielsweise Strategiespiele mit Handyortung um die Position der eigenen Teamkollegen zu sehen und auf diese Weise z. B. Einen Angriff zu planen.

Die Handyortungsfunktion können Sie natürlich auch ausschalten. Um das zu bewerkstelligen, schalten Sie in den Einstellungen des Handys einfach den Punkt GPS ab.


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